Die Anfahrt: Schweiz – Georgien

21.03. - 28.03.2014
17 Nächte
4'189 km
8 Länder

Schweiz, Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Türkei, Georgien

Es ist soweit. Unsere grosse Reise Richtung Osten geht los. Wir haben Abschied von unseren Freunden und Familien genommen, die letzten Sachen gepackt und ziehen früh morgens Richtung Gotthard davon. Vielen herzlichen Dank an die fleissigen Helfer, ohne deren Hilfe der Endspurt unserer Vorbereitung nicht möglich gewesen wäre!

Unser Abreisetermin hat sich aus diversen Gründen immer weiter in den März hinein verschoben, weshalb wir mit leichtem Zeitdruck gestartet sind. Da unser Visum für Turkmenistan fix für ein paar Tage Anfang April gültig ist, müssen wir die geplante Route leicht abändern; erst gilt es zügig nach Aserbaidschan zu fahren, um dann rechtzeitig die Fähre nach Turkmenistan zu erreichen. Möglicherweise werden wir aber unseren Rückweg mit einem längeren Abstecher zurück in den südlichen Kaukasus planen.

Die unspektakulären italienischen Autobahnen verlassen wir schnellstmöglich und machen uns auf in die ehemaligen jugoslawischen Staaten.  In Slowenien finden wir auf einer Überlandfahrt ein schönes Plätzchen zum Übernachten. Dieses für uns unbekannte Land zeigt sich von einer wunderschönen Seite. Hierher werden wir bestimmt mal wieder zurückkehren.

Die Fahrt geht weiter quer durch Kroatien, Serbien und Bulgarien bis in die Türkei. Nach vier Tagen unterschiedlichster Landschaften, Autofahrstilen und 2’150 Kilometern verlassen wir auf der Bosporus-Brücke Europa und sagen: „Welcome to Asia“. Entlang des Schwarzen Meers durchqueren wir die Türkei bis nach Georgien. Kaum über der Grenze bewegen sich auf der Schnellstrasse nicht mehr nur Autos und LKW’s, sondern auch Kühe, Ziegen, Schafhirte mit ihren Herden, Eselwagen und vieles mehr. Manny führt uns auf der mit Schlaglöchern übersäten georgischen Strasse schnaufend über die Ausläufer des Kleinen Kaukasus langsam Richtung Tiflis und weiter zur georgisch-aserbaidschanischen Grenze im Nordosten des Landes.

Die Formalitäten an den jeweiligen Grenzposten verliefen bis jetzt unbürokratisch und einfach. Einzig für die Ausreise aus der Türkei mussten wir in einer Warteschlange rund eineinhalb Stunden anstehen. Überall hatten die Grenzbeamten Freude an unserem Manny und waren erstaunt über das Ziel unserer Reise. Ob die Grenzübertritte stets so einfach bleiben, fragen wir uns?

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